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Fehler beim Lackieren


Artikelbeschreibung

Häufig vorkommende Fehler beim Lackieren und Anstreichen

Die Angaben beziehen sich überwiegend auf das Lackieren von Metall, die Fehler können aber auch bei anderen Untergründen vorkommen. Beim Anstreichen von Holz sind auch weitere Fehler, die wir hier nicht aufführen, möglich (beispielsweise zu feuchtes Holz, Fäule).

Abplatzender Lack

Ursachen: schlecht gereinigter Untergrund, Untergrund zu wenig oder nicht angeschliffen, Grundierung und Decklack sind unverträglich.

Abhilfe: Lackschicht(en) ganz oder bis auf die Grundierung entfernen und die Beschichtung neu aufbauen.

Apfelsinenschalenhaut

Ursachen: Lack zu dickflüssig, zu große Temperaturunterschiede zwischen Lack und Oberfläche, falsche Verdünnung, falscher Abstand und / oder falscher Luftdruck beim Lackieren mit der Lackierpistole.

Abhilfe: Oberfläche schleifen und überlackieren

Oberfläche wirkt gebeizt

Ursachen: Altlackierung oder vorher aufgetragene Lackierung sind nicht ausgehärtet, Altbeschichtung und Neubeschichtung vertragen sich nicht.

Abhilfe: Lackschichten komplett entfernen und neu beschichten.

Blasenbildung / Kochblasen

Ursachen: Untergrund / erste Schicht nicht durchgetrocknet, Handschweiß nicht entfernt, Feuchtigkeit, Rückstände vom Schleifen, falsche Verdünnung, bei 2-K Lacken zu wenig Härter und / oder zu viel Verdünnung, Lack zu satt aufgetragen, Ablüftzeit nicht eingehalten, zu schnelle Trocknung.

Abhilfe: Oberfläche reinigen, anschleifen und neu lackieren.

Verfärbungen

Ursachen: die Altbeschichtung enthält lösliche Pigmente, die bei der Neulackierung durchschlagen, schlecht entfernte Verunreinigungen auf dem Untergrund.

Abhilfe: die neue Lackschicht wieder entfernen, Untergrund reinigen, Zwischenschicht (Sperrschicht) aufbringen, neu lackieren.

Lack zu matt / Glanzverlust

Ursachen: überlagerter Lack, Lack zu dick, falsche Verdünnung, Trocknung bei zu geringer Umluft.

Abhilfe: Oberfläche polieren oder anschleifen und neu lackieren.

Kraterbildung im Lack

Ursache: Silikonrückstände auf dem Untergrund.

Abhilfe: Oberfläche reinigen, schleifen, bei der Arbeit mit der Lackierpistole dünn vorspritzen, danach fertig lackieren.

Kratzer

Ursachen: schmirgelnde Wirkung von Staub oder anderen kleinen Partikeln, Berührung mit harten Gegenständen, Staub auf dem Lack und mit den Fingern verrieben.

Abhilfe: Kratzer an der Oberfläche polieren, bei tiefen Kratzern abschleifen / anschleifen und neu lackieren.

Laufnasen und Gardineneffekt

Ursachen: zu dünner Lack, beim Lackieren mit Pinsel oder Rolle auch zu dicker Auftrag vor allem an Kanten und zu viel Lack am Pinsel oder der Rolle, zu niedrige Temperaturen bei Vorbereitung und Lackierung, beim Lackieren mit der Lackierpistole falsche Spritztechnik oder ungeeignete Lackierpistole, falsche Verdünnung.

Abhilfe: Lack durchtrocknen lassen, Läufer ausschleifen und auspolieren, neu lackieren, evtl. genügt das Ausbessern kleiner Flächen durch Neulackierung.

Rissbildung und Kräuseln

Ursachen: Grundierung und / oder Zwischenschicht nicht durchgetrocknet, Trocknungsstörungen bei zu sattem Lackauftrag, thermoplastischer oder elastischer Lack als Untergrund für einen weniger flexiblen Lack, Spannungsunterschiede zwischen den Lackschichten.

Abhilfe: bei Kräuselbildungen schleifen, reinigen, noch einmal schleifen und neu lackieren, bei Rissbildungen die Lackschichten entfernen und mit zueinander passenden Materialien neu aufbauen.

Korrosionserscheinungen

Ursachen: unzureichende Vorarbeiten, nicht ausreichend entrostet, durchgeschliffene Flächen nicht mit Korrosionsschutz versehen, Oberfläche schlecht gereinigt (z.B. Rückstände vom Schleifen / Bürsten rostiger Stellen nicht entfernt) und infolgedessen Ablagerung feiner Metallsplitter.

Abhilfe: Lack an den von Korrosion befallenen Stellen oder komplett wieder entfernen, entrosten, Korrosionsschutz auftragen und neu lackieren.

Schmutz und Staub in der Lackfläche

Ursachen: schlechte entstaubte Oberfläche, Verunreinigungen im Lack, beim Lackieren mit der Lackierpistole können verschmutzte Filter, Düsen, Nadeln usw. die Ursache sein.

Abhilfe: anschleifen und neu lackieren.

Beim Lackieren mit Pinsel und Lackierroller können Sie Verschmutzungen des Lacks vorbeugen, indem Sie (vor allem bei Anstrichen im Freien), den Pinsel oder die Rolle nicht in die Lackdose tauchen, sondern geringe Lackmengen in eine kleinere Dose oder eine Farbwanne umfüllen.

Der Lack verschmutzt besonders schnell, wenn der Pinsel beispielsweise über angrenzende Bereiche mit abblätterndem Rost gezogen wird. Beim Anstrich von Zäunen, Toren und anderen Bauteilen im Freien, kann leicht Sand bei Anstricharbeiten in Bodennähe in den Lack oder Pinsel geraten. Sobald ein Pinsel verschmutzt ist, sollte er sofort gereinigt werden. Oder Sie benutzen einen frischen und neuen Pinsel.

Fleckenbildung

Besonders bei dunklen Lacken, z.B. schwarzen, dunkelgrauen und dunkelblauen Farbtönen.

Ursache: zu frühe Belastung mit Feuchtigkeit, Regen- und Wasserflecken, die entstanden, als der Lack noch feucht war.

Abhilfe: Noch einmal überlackieren.

Fäden, dünne Plättchen und Klumpen

Beim Anstreichen und Lackieren mit Pinsel oder Lackierroller bilden sich Fäden, dünne Plättchen und Klumpen, die sich kaugummiartig mit dem Pinsel ziehen lassen.

Ursachen: Auf der Oberfläche des Lacks hat sich eine Haut gebildet, Teile der Haut wurden in den Lack gerührt und haben sich dabei nicht mehr vollständig aufgelöst. Überlagerter Lack. Der Lack wurde schlecht umgerührt. Fremdstoffe wurden in den Lack verschleppt.

Abhilfe: Lack gründlich umrühren, Lackdose auf Hautreste prüfen, die von der Oberfläche in den Lack geraten sind und Lack filtern. Schlieren auf der bereits lackierten Oberfläche können evtl. nach dem Trocknen durch punktuelles Schleifen beseitig werden, danach muss punktuell beilackiert werden. Wenn zu viel Haut oder Fremdstoffe in den Lack geraten ist, ist der Lack unbrauchbar und eine einwandfrei gleichmäßige Lackoberfläche nicht mehr möglich.

Feine, sandkornartige Pocken auf der Lackoberfläche


Ursache:

Diese Pocken entstehen beim Lackieren mit dem Lackierroller. Wahrscheinlichste Ursache: ein lösemittelhaltiger Lack wurde mit einer Schaumstoffrolle verarbeitet. Die Lösemittel lösen den Schaumstoff an und auf und Schaumstoffpartikel erzeugen die Pockenbildung.

Abhilfe:

Den Lack trocknen lassen und mit feinem Schleifpapier anschleifen. Danach neu lackieren. Lösemittelhaltige Lacke nur mit geeigneten Lackierrollen, z.B. Veloursrollen, verarbeiten.


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