Loesemittelprobe vor der Neulackierung
22. April 2009 | Von admin | Kategorie: Farbe Lack LasurBei älteren Autos steht der Hobbybasterler oft vor der Frage, welcher Lack ist denn drauf? Nicht jedes Material - Spachtel, Füller wie Lack - verträgt sich mit der alten Beschichtung.
Neuere Fahrzeuge könnne mit Acryllack oder PUR Lacken beschichtet sein. Es kann aber auch ein Lack sein, der wärmeforciert getrocknet wird. Nitrolacke und Einbrennlacke waren früher oft üblich.
Für die Lösemittelprobe wird ein heller Lappen mit etwas Nitroverdünnung getränkt. Danach reibt man einer Stelle, die man ohnehin ausbessern muss oder an einer unauffälligen Stelle über den Lack.
Lacke auf der Basis von Acrylharzen oder Nitrocellulose (u.a. reversible Lacke) lösen sich leicht an und hinterlassen Farbspuren im Lappen.
Lufttrocknende Kunstharzlacke quellen etwas auf oder sehen wie leicht angebeizt aus.
Wärmeforciert trocknende Lacke zeigen keine Veränderung nach der Lösemittelprobe.
Pfusch am Auto - kleine, böse Fallen bei der Lösemittelprobe
Es gibt nur Pfusch am Bau, sondern auch am Auto, besonders wenn ein altes Fahrzeug viele Vorbesitzer hatte und diese schon eifrig ausbesserten.
Machen Sie die Lösemittelprobe an mehreren Stellen. Auch wenn die Motorhaube oder der Kofferraumdeckel dieselbe Farbe wie die Türen und Karosserie hat. Nach einem Unfallschaden kann durchaus einmal ein Ersatzteil verbaut worden sein, das mit einem anderen Lack beschichtet wurde, als der Rest des Fahrzeugs.
